Gager Rügen Ostsee

Mecklenburg-Vorpommern

Die Gemeinde Gager auf dem Mönchgut im Südostzipfel Rügens liegt an der Südküste der Hagenschen Wiek und an der Nordküste des Zicker Sees, dabei handelt es sich um zwei Buchten im Nordosten des Greifswalder Boddens.

Zur Gemeinde gehört der Ort Groß Zicker, der sich an der Südseite der sogenannten Zickerschen Alpen befindet. Diese bis 66 Meter hohen, trockenen Hügel sind Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen und werden extensiv mit Schafen bewirtschaftet.

Zu Groß Zicker zählt außerdem noch Ortsteil Groß Zicker Ausbau, der auch „Rollmopshausen“ genannt wird, da sich dort zu Zeiten der DDR eine ebensolche Fabrik befand.

Der Ort war bis 1326 Teil des Fürstentums Rügen und danach des Herzogtums Pommern.

Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 geriet Rügen und somit auch der Ort Gager zu Schwedisch-Pommern. Im Jahr 1815 kam die Gemeinde und Vorpommern zur preußischen Provinz Pommern.

Seit 1818 gehörte Gager zum Kreis bzw. Landkreis Rügen. Nur in den Jahren von 1952 bis 1955 war es dem Kreis Putbus zugehörig. Die Gemeinde gehörte danach bis 1990 zum Kreis Rügen im Bezirk Rostock und wurde im selben Jahr Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der seit 1990 wieder so bezeichnete Landkreis Rügen ging 2011 im Landkreis Vorpommern-Rügen auf.

  • In Groß Zicker befindet sich das 1720 erbaute Pfarrwitwenhaus, das ein niederdeutsches Hallenhaus mit einem spitz zulaufenden Reetdach ist. Der Name stammt daher, dass nach dem Tod des Pfarrers für die Witwe eine neue Unterkunft errichtet wurde. In dem Haus befinden sich eine Ausstellung über die Geschichte des Hauses und wechselnde Kunstausstellungen.
  • Sehenswert ist auch die Dorfkirche Groß Zicker.